Wenn es draußen kalt ist und der Duft von Zimt, Vanille und warmen Äpfeln durchs Haus zieht, fühlt sich alles ein bisschen gemütlicher an. Bratapfel-Tiramisu verbindet genau dieses Gefühl mit der cremigen Leichtigkeit eines Schichtdesserts. Dieses Dessert ist einfach vorzubereiten, sieht beeindruckend aus und schmeckt Groß und Klein. So ist es perfekt für Advent, Feiertage oder einen ganz normalen Winterabend.
Was ist Bratapfel-Tiramisu?
Bratapfel-Tiramisu ist eine Kombination aus zwei Klassikern:
- Bratapfel mit Äpfeln, Nüssen, Zimt und etwas Süße
- Tiramisu als geschichtetes Dessert mit Creme und eingeweichten Keksen
Statt Kaffee und kräftigen Aromen steht hier der Apfel im Mittelpunkt: weich gegarte Apfelstücke, zimtig-warme Gewürze und eine cremige Mascarpone-Quark-Schicht.
Die wichtigsten Zutaten im Überblick
Damit dein Bratapfel-Tiramisu richtig rund wird, lohnt sich ein Blick auf die Basis-Zutaten für ein ideales Bratapfel-Tiramisu-Rezept.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Ideal sind feste, aromatische Apfelsorten, die beim Backen nicht komplett zerfallen, zum Beispiel: Elstar, Boskoop, Jonagold, Braeburn. Diese Äpfel werden im Ofen weich, bleiben aber leicht stückig und bringen eine angenehme Süße-Säure-Balance mit.
Passende Kekse/Biskuits für die Schichten
Wenn Sie sich ein perfektes Bratapfelrezept wünschen, können Sie für die „Tiramisu-Schicht“ Löffelbiskuits, Spekulatius, Butterkekse. Besonders weihnachtlich wird es mit Spekulatius, klassisch und neutral mit Löffelbiskuits. Beide Varianten funktionieren sehr gut.
Cremeschicht: Mascarpone, Quark & Co.
Bei einem Bratapfelrezept spielt die Creme eine große Rolle. Sie sollte sahnig, aber nicht zu schwer sein. Eine bewährte Kombination ist:
- Mascarpone für die Cremigkeit
- Magerquark oder Joghurt für etwas Frische
- Schlagsahne für die Luftigkeit
- Etwas Vanille und Puderzucker für den Geschmack
So bekommen Sie eine stabile, aber trotzdem lockere Creme, die sich gut schichten lässt.
Das brauchen Sie für ein Bratapfel-Tiramisu-Rezept

Zutaten für ca. 6 Portionen
Für die Bratapfel-Schicht
- 4 mittelgroße Äpfel
- 2–3 EL Zucker oder Honig
- 1 TL Zimt
- 1 Päckchen Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
- 2–3 EL gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln)
- 1 EL Butter oder neutrales Pflanzenöl
- Optional: 1–2 EL Rosinen (kann man auch weglassen)
Für die Creme
- 250 g Mascarpone
- 250 g Magerquark oder cremiger Naturjoghurt
- 200 ml Schlagsahne
- 50–70 g Puderzucker (nach Geschmack)
- 1–2 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
Für die Keks-Schicht
In diesem Bratapfel-Tiramisu-Rezept bereiten Sie die Keks-Schicht zu, indem du 150–200 g Löffelbiskuits oder Spekulatius in 200 ml leicht erwärmten Apfelsaft mit 1 TL Zimt kurz einweichst.
Für die Deko
Für die Deko Ihres Bratapfel-Tiramisu-Rezepts können Sie etwas Zimt oder Zimtzucker und gehackte Nüsse verwenden und das Dessert nach Wunsch mit dünnen Apfelscheiben oder Apfelchips abrunden.
Bratäpfel vorbereiten
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
- Apfelwürfel in eine Auflaufform geben.
- Zucker/Honig, Zimt, Vanillezucker, gehackte Nüsse und eventuell Rosinen darüberstreuen.
- Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilen.
- Alles gut vermischen und für ca. 20–25 Minuten backen, bis die Äpfel weich und leicht karamellisiert sind.
- Anschließend etwas abkühlen lassen. Sie können zum Schichten noch lauwarm sein, sollten aber nicht mehr heiß sein.
Tipp: Für ein besonders aromatisches Bratapfel-Tiramisu-Rezept können Sie die Apfelwürfel vor dem Backen kurz in etwas Apfelsaft oder Zitronensaft wenden. So bleiben sie saftig und bekommen eine fruchtige Frische.
Creme anrühren
Für dieses Bratapfel-Tiramisu-Rezept schlagen Sie zunächst die Schlagsahne steif und stellen sie kurz beiseite. In einer separaten Schüssel verrühren Sie Mascarpone, Quark oder Joghurt, Puderzucker und Vanille zu einer glatten Masse, in die Sie anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben, bis eine luftige Creme entsteht.
Wenn Sie möchten, können Sie die Creme noch nachsüßen. Denken Sie dabei aber daran, dass in diesem Bratapfelrezept auch die Äpfel und die Kekse zusätzliche Süße mitbringen.
Schichten aufbauen
- Apfelsaft leicht erwärmen und mit Zimt verrühren.
- Löffelbiskuits oder Spekulatius kurz im Zimt-Apfelsaft wenden (nicht einweichen, sie sollen nicht zerfallen).
- Eine Schicht eingeweichte Kekse auf den Boden einer Auflaufform oder in Dessertgläser legen.
- Eine Schicht Bratapfel-Mischung darauf verteilen.
- Eine Schicht Creme darübergeben und glattstreichen.
- So weiter schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht sollte Creme sein.
- Mit Zimt bestäuben und nach Wunsch mit Nüssen oder dünnen Apfelscheiben dekorieren. Das macht das Bratapfelrezept optisch ansprechender und aromatischer.
Durchziehen lassen und servieren
Das Bratapfel-Tiramisu sollte mindestens 3–4 Stunden, besser aber über Nacht, im Kühlschrank durchziehen. So verbinden sich die Aromen, die Kekse werden weich und das Dessert erhält eine harmonische, cremige Textur.
Aromageheimnisse für Ihr Bratapfel-Tiramisu-Rezept

Zimt, Vanille & winterliche Gewürze
Wer es intensiver mag, kann zusätzlich etwas Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz in die Apfelmischung rühren. Vanille harmoniert dabei sowohl mit der Creme als auch mit den Äpfeln und sorgt insgesamt für ein rundes, stimmiges Aroma.
Süßegrad anpassen
Wenn die Äpfel zu süß sind, sollten Sie am besten weniger Zucker verwenden. Bei eher säuerlichen Sorten macht ein Löffel Honig mehr das Dessert runder.
Stecke am Ende einfach einen Löffel in die Creme und probieren Sie kurz. So können Sie die Süße perfekt an Ihren Geschmack anpassen.
Serviervorschläge für Ihr Bratapfelrezept
Das Dessert sieht in Gläsern geschichtet besonders hübsch aus und eignet sich perfekt für Gäste. Handelt es sich um ein Familienessen ist eine größere Auflaufform ideal. Wenn Sie sich ein festtaugliches Dessert wünschen, können Sie es mit etwas Zimt, Nüssen und einem Apfelchip dekorieren.
Varianten des Bratapfel-Tiramisu
Mit Spekulatius oder Butterkeksen
Dieses Bratapfel-Tiramisu-Rezept lässt sich ganz einfach abwandeln, indem Sie statt klassischer Löffelbiskuits entweder Spekulatius oder Butterkekse verwenden. Spekulatius sorgt für einen kräftigen, weihnachtlichen Geschmack, während Butterkekse milder und damit besonders „kinderfreundlich“ sind. Es ist ideal, wenn nicht alle am Tisch große Zimt-Fans sind.
Sie können aber auch beide mischen: unten Spekulatius, oben Löffelbiskuits.
Mit Karamell- oder Vanillesoße verfeinert
Ein kleiner Klecks Karamellsoße über der Apfelschicht bringt extra Genuss. Vanillesoße passt ebenfalls hervorragend, sollte aber sparsam verwendet werden, sonst besteht die Gefahr, dass das Dessert zu flüssig wird.
Als leichtere Version
Als leichtere Version dieses Bratapfel-Tiramisu-Rezepts können sie einen Teil der Mascarpone durch Frischkäse light oder mehr Joghurt ersetzen und insgesamt weniger Zucker verwenden, sodass die Äpfel vor allem über ihre eigene Süße wirken. So wird das Dessert bekömmlicher, ohne seinen Charme zu verlieren.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Wie lange vorher kann man das Dessert zubereiten?
Ideal ist es, das Bratapfel-Tiramisu am Vortag vorzubereiten. So hat es die ganze Nacht Zeit, durchzuziehen und wird besonders aromatisch.
So bleibt Bratapfel Tiramisu frisch
Gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Zutaten wie frische Apfeldeko können Sie kurz vor dem Servieren frisch auflegen, damit sie nicht braun werden.










