Pide-Rezept für Anfänger: So klappt Form, Füllung und Backzeit

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Was ist Pide? Kurz erklärt

Ein gutes Pide-Rezept ist ideal, wenn du etwas Herzhaftes backen willst. Wenn du ein unkompliziertes Rezept suchst, das auch als Anfänger sicher gelingt, bist du hier richtig. Pide ist dieses herrlich luftige Ofenbrot in typischer Bootform. Es ist in der Türkei besonders in der Schwarzmeerregion sehr beliebt. Mittlerweile genießt sie schon weit über die Landesgrenzen hinaus Kultstatus und ist auch in Deutschland in vielen Restaurants nicht mehr wegzudenken.  Dabei handelt es sich um türkisches Teiggericht mit Top-Platzierung.

Die türkische Pide ist außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und aromatisch. Das Beste daran: Du brauchst keine besonderen Geräte und keine komplizierten Techniken. Entscheidend sind ein guter Hefeteig, etwas Geduld für die Gehzeit und eine Füllung, die zu deinem Geschmack passt.

Gerade für Einsteiger wirkt das Formen oft schwieriger, als es wirklich ist. Mit ein paar einfachen Handgriffen bekommst du die Pide-Form stabil hin. So bleibt die Füllung sauber in der Mitte. Und weil bei einem guten Pide-Rezept Timing und Temperatur entscheidend sind, erfährst du auch, woran du die richtige Backzeit erkennst. So bleibt die Pide saftig, wird nicht trocken und schmeckt wie frisch vom Bäcker.

Pide vs. Lahmacun: Die wichtigsten Unterschiede

Lahmacun ist sehr dünn ausgerollt und wird fast immer mit einer würzigen Hackfleischmischung bestrichen. Pide ist hingegen dicker, luftiger und wird meist als „Boot“ geformt. Die Füllung gehört in die Mitte.

Das brauchst du für gutes Pide-Rezept: Zutaten & Küchen-Equipment

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  • Grundteig: Mehl, Wasser, Hefe, Salz, etwas Zucker, Öl.
  • Hilfreich: Schüssel, Küchenwaage, Backpapier, Backblech (oder Pizzastein), Teigkarte (optional).

Welche Hefe ist besser? Trockenhefe vs. frische Hefe

Beides funktioniert. Trockenhefe ist unkompliziert und lange haltbar. Frische Hefe kann etwas aromatischer wirken. Als Faustregel: 1 Würfel frische Hefe (42 g) entspricht ca. 2 Päckchen Trockenhefe (14 g).

Pide-Teig Schritt für Schritt (mit Gehzeiten)

  1. Lauwarmes Wasser mit Hefe und Zucker mischen, 5 Minuten stehen lassen.
  2. Mehl, Salz, Öl dazugeben und 8–10 Minuten kneten, bis der Teig weich ist.
  3. Abgedeckt 60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgeht.

Teig richtig portionieren und ausrollen

Teig in 2–4 Stücke teilen (je nach gewünschter Größe). Jedes Stück oval ausrollen. Aber nicht zu dünn, damit die Pide innen schön weich bleibt.

Pide formen: Bootform einfach erklärt

Die Ränder nach innen klappen, sodass eine längliche „Mulde“ entsteht. Die Enden leicht zusammendrehen oder andrücken. Wichtig: Rand etwas höher lassen, damit die Füllung nicht ausläuft.

Füllungen für Anfänger: 3 gelingsichere Varianten

  • Peynirli (Käse): Käse (z. B. Hirtenkäse + Mozzarella) mit etwas Petersilie mischen. Nicht zu feucht machen.
  • Kıymalı (Hackfleisch): Hackfleisch mit fein gewürfelter Zwiebel, Tomate/ Paprika, Salz, Pfeffer, Paprikapulver mischen. Tipp: Mischung eher „streufähig“, nicht wässrig.
  • Spinat & Käse: Spinat gut ausdrücken, mit Käse mischen. Nach Wunsch etwas Knoblauch oder Zwiebel anbraten und abkühlen lassen.

Vor dem Backen: Ei, Sesam, Käse-Rand & Feinschliff

Den Rand mit verquirltem Ei bestreichen. Wer mag, kann Sesam oder Schwarzkümmel darüberstreuen. Für einen „Käse-Rand“ etwas Mozzarella auf den Rand streuen.

Backzeit & Temperatur: So wird Pide knusprig und innen weich

Backofen gut vorheizen: 220–240 °C Ober-/Unterhitze.
Backen je nach Größe 12–18 Minuten, bis der Rand goldbraun ist. Mit Pizzastein wird der Boden besonders knusprig.

Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)

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  • Teig geht nicht auf: Wasser war zu heiß/kalt oder Hefe alt → lauwarmes Wasser nutzen, Hefe prüfen.
  • Pide wird trocken: zu lange gebacken → lieber früher prüfen.
  • Füllung wässert: Zutaten vorher abtropfen/ausdrücken.
  • Form hält nicht: Rand zu flach → Ränder etwas dicker lassen.

Aufbewahren, einfrieren und richtig aufbacken

Pide hält 1–2 Tage luftdicht. Zum Aufbacken: kurz mit etwas Wasser besprühen und 5–8 Minuten bei 180–200 °C in den Ofen. Einfrieren klappt sehr gut – am besten vor dem Aufbacken auftauen lassen.

Servierideen: So schmeckt Pide wie im Restaurant

Dazu passen Çoban Salat, Joghurt oder Cacık, eingelegtes Gemüse oder ein Glas schwarzer Tee. Direkt nach dem Backen etwas Butter auf den Rand streichen. Das macht türkische Pide besonders aromatisch.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Pide-Rezept

Kann ich Pide auch ohne Pizzastein machen? Ja, Backblech reicht völlig. Hauptsache gut vorheizen.
Welche Größe ist ideal? Für Anfänger sind 2 mittelgroße Pide leichter als sehr große.
Kann ich den Teig vorbereiten? Ja, im Kühlschrank über Nacht langsam gehen lassen. Das ergibt oft sogar mehr Aroma.

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